The Sinners in Hamburg (Music Club Live)

Freitag, 27. August 2010 - Micha

Es war nun tatsächlich schon 8 Monate her, dass ich zu einem Konzert Richtung Norden unterwegs war. Umso mehr freut es mich, dass die Reise heute in meine Lieblingsstadt Hamburg geht.
Bibi holt mich wie immer vom Bahnhof ab und es geht Richtung Fruchtallee.
Scheinbar gehört es irgendwie dazu, dass wir uns in Hamburg mindestens einmal verfahren, da kann auch Navi Gisela heute nicht helfen (sondern ist eher Schuld an der Misere).
Genauso gehört es aber zum Glück dazu, dass wir trotzdem jedesmal relativ schnell unser Ziel erreichen.
Es wundert uns also auch nicht wirklich, dass wir die ersten Gäste im Music Club Live sind.
Der Lieblingstisch ist wie immer reserviert, die Begrüßung und der Service gewohnt fröhlich und freundlich.
So lässt es sich die verbleibenden Stunden bis zum Konzert doch sehr angenehm aushalten.
Nach und nach trudelten auch die Band und immer mehr Gäste ein, es wird wie immer sehr voll.
Das Wiedersehen mit den Sinners ist trotz unserer extrem langen Abstinenz doch immer wieder schön, und so erwarte ich mit großer Vorfreude den Konzertbeginn.
Heute ist auch wieder Gastmusiker und Blues-Harp-Spezialist Helge am Start und so legen die Sinners direkt zu viert los.
Als erstes gibt es „Shake, Rattle And Roll“, gefolt von „Sweet Home Chicago“ und „Boogie Woogie Country Girl“.
Das erste Set vergeht wie im Flug, ich freue mich total über „Looking out my backdoor“ und „Don't worry, be happy“.
Nach einer knappen Stunde dann also die Pause, es gibt nette Gespräche und ein bißchen Frischluft benötige ich auf jeden Fall auch.
Das zweite Set geht direkt mit einem mir unbekannten Song los, der aber trotzdem sehr gefällt.
„I just can't get enough“ ist da schon bekannter und rockt genauso wie „Viva las Vegas“ und „She's the most“.
Auch die etwas leiseren Töne wie z.B. „I don't wanna break your heart“ oder „Mona Lisa“ werden natürlich nicht vernachlässigt und gefallen mir auch heute wieder sehr gut.
Bald ist es schon wieder Zeit für die nächste Pause und zu fortgeschrittener Stunde leert sich auch der Music Club Live ein wenig.
Für die Sauerstoffversorgung ist das auf jeden Fall von Vorteil und auch der Stimmung im dritten Set tut das zum Glück keinen Abbruch.
Die Kollegen Johnny Cash und Elvis geben sich auf der Bühne quasi die Klinke in die Hand und so hören wir mit Helges Unterstützung „Cry, cry, cry“ und „Trying to get to you“.
Aber auch die eigenen Songs wie „I'm too shy“ und „You took my heart away“ werden von allen immer wieder gern gehört.
Endlich geben die Sinners auch 2 Songs acapella zum Besten und ich muss sagen, dass dieser Teil jedes Mal wieder eins meiner Highlights ist.
Heute amüsiert uns mal wieder die tolle Choreographie zu „Sh-Boom“, Detlef D. Soost wäre sicher neidisch. ;-)
„Only you'“ ist sowieso eins meiner liebsten und so bin ich für heute wunschlos glücklich.
„Last time“ und „Ruby baby“ läuten das offizielle Ende des Konzerts ein, aber hier ist einfach klar, dass es auch noch eine Zugabe geben muss.
Es gibt sogar 2, und so können die Sinners zum Schluss nochmal mit der Begleitung von Helge bei „Got my mojo working“ und „Crazy little mama“ zeigen, was sie können.
Es ist mittlerweile nach Mitternacht, aber zum Glück haben wir alle Zeit der Welt und so vergeht noch eine ganze Weile, bis wir uns auf den Heimweg machen.

Micha

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